Der amerikanische Texter Nick Usborne geht in seinem aktuellen Blogbeitrag auf das Problem ein, dass Meldungen in Google+ und anderen sozialen Medien einen großartigen Artikel versprechen, der das Geschäft der Leser nachhaltig verändern wird usw. Doch wenn man den Artikel anklickt, kommt nur altbekanntes, mittelmäßiges Zeug. Usborne: Das ist schlecht, weil darunter das Renommee der Marke leidet.
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Dienstag, 30. September 2014
Donnerstag, 12. Januar 2012
Mobile Inhalte müssen noch stärker gekürzt werden
Wie der Usability-Spezialist Jakob Nielsen bei Benutzertests herausgefunden hat, müssen Meldungen für mobile Apps noch deutlich stärker gekürzt werden als bei Online-Meldungen ohnehin schon üblich. Obwohl die Leute ihre Smartphones oft nutzen, um die Zeit totzuschlagen, hassen sie Füllwörter und sekundäre Informationen. Alles Sekundäre gehört auf Folgeseiten.
Nielsens Originaltext
Nielsens Originaltext
Dienstag, 13. Oktober 2009
E-Mail-Betreff: Von Amazon lernen
Amazon ist einer der erfolgreichsten E-Mail-Verkäufer. Der amerikanische E-Mail-Marketing-Spezialist Mark Brownlow analysierte im Sommer 2009 die Betreffzeilen von 187 E-Mail-Newsletter von Amazon.com, Amazon.co.uk und Amazon.de. Seine wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Länge der Betreffzeilen variierte stark; die meisten waren zwischen 39 und 52 Zeichen lang, manche aber auch über 100 Zeichen. Individualisierte Buchempfehlungen erfordern meist längere Betreffzeilen.
- Auch Amazon hat noch keine Lösung dafür gefunden, dass manche Buchtitel unter dem Autor und manche unter dem Titel bekannter sind, also manchmal der Autor und manchmal der Titel vorne stehen sollte, um zu verhindern, dass das Wichtigste hinten abgeschnitten wird. Da müssen die Programmierer der CRM-Systeme offenbar noch dran arbeiten.
- Amazon fügt nur selten den Namen des Adressaten in die Betreffzeile ein (Amazon.de häufiger als Amazon.com und Amazon.co.uk).
- Amazon.com stellt den Markennamen stets an den Anfang der Betreffzeile; Amazon.co.uk stellt ihn meist ans Ende; Amazon.de setzt ihn meist gar nicht in die Betreffzeile. Darin spiegelt sich möglicherweise die größere Bedeutung des Markennamens in Usa.
- Amazon wirbt in den Betreffzeilen häufig mit Rabatten, und zwar mit großen Rabatten, wenn ein breites Angebot beworben wird, mit kleinen Rabatten, wenn ein individualisiertes Buch-Angebot beworben wird.
- Was steht vorne? Amazon.com stellt stets den Markennamen voran und nennt an zweiter Stelle am häufigsten Rabatte. Amazon.co.uk stellt am häufigsten Rabatte voran, am zweithäufigsten den Markennamen. Amazon.de stellt am häufigsten die Worte »Jetzt neu:« voran. Darin spiegeln sich wahrscheinlich unterschiedliche Prioritäten des jeweiligen Zielpublikums.
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