Für die Dramaturgie wirksamer Werbemittel gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts die AIDA-Formel. Dieses Rezept dafür, wie man Werbebotschaften erfolgreich inszeniert, wurde zunächst für Werbebriefe und Anzeigen entwickelt, die damals wichtigsten Werbemittel. Tatsächlich wird die AIDA-Formel bei diesen beiden Medien, die es erstaunlicherweise immer noch gibt, bis heute am reinsten gepflegt. Doch sie lässt sich abgewandelt auch auf Websites, Filme oder Plakate übertragen.
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Donnerstag, 17. Dezember 2020
Sonntag, 15. September 2013
Broschüren für eine lippische Klinik
Eine Privatklinik im Kreis Lippe spricht zuweisende Ärzte seit 2013 mit einer ausführlichen Broschüre an. Die Broschüre erstellte die Event- und Werbeagentur Get People in Bad Salzuflen. Textredaktion und Korrektorat besorgte korffTEXT. Agenturleiter Markus Tenkhoff kommentierte: Korrekturlesen können Sie wie ein Weltmeister.
Samstag, 2. März 2013
Herforder Bäume werden multimedial
Der BUND Herford präsentiert im Internet über 40 Herforder Bäume. Rund 20 davon sind auf einem achtseitigen Klappfaltblatt zu einem stämmigen Stadtrundgang arrangiert. Die Neue Westfälische berichtete am 2.3.2013. Der BUND lud zur geführten Bäumewanderung ein. Konzept, Text und viele Fotos lieferte korffTEXT, in Zusammenarbeit mit Peter Franzeck, Uwe Höcker und Meiko Haselhorst.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Gute Werbung: Altersrabatt beim Optiker
Ein Herforder Augenoptiker hat sich Ende 2010 etwas Witziges ausgedacht, um ältere Leute als Kunden zu gewinnen: einen Altersrabatt auf Brillenfassungen. Die Rabattrate entspricht dem Lebensalter; je älter die Kundinnen und Kunden sind, desto mehr Rabatt bekommen Sie.
Freitag, 21. Oktober 2011
Werbebroschüren liest keiner? Und ob!
Die Texterin Doris Doppler nennt in business-wissen.de zehn Vorteile von Werbebroschüren (und widerlegt eindrucksvoll das Vorurteil, dass dieses Werbemedium hoffnungslos veraltet sei):
- Sie stellen ein Verkaufsgespräch nach.
- Sie vermitteln Echtheit.
- Sie sind nützlich für die Leser, z. B. durch Checklisten.
- Sie sind praktisch und überall sofort lesbar.
- Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und gestaltbar.
- Sie sind als Medium vertraut.
- Sie wirken, in Kombination mit einem persönlichen Anschreiben, persönlich.
- Sie bieten die Chance, visuell (z. B. mit Fotos) zu klotzen.
- Sie unterstützen Online-Kampagnen im Marketing-Mix.
- Sie können wie ein Geschenk wirken.
Dienstag, 9. Februar 2010
Aus dem Tagebuch eines Texters (II): Handwerker-Faltblatt
Ein Bauhandwerker brauchte ein Faltblatt (auch Folder oder, fälschlich, Flyer genannt), um seinen Kunden eine neue Technik und eine neue Dienstleistung vorzustellen. Eine Grafikerin hat ein Konzept und ein Layout gemacht. Der Textentwurf war eine Koproduktion von Handwerker und Grafikerin: langweilig, klanglos, keine Headlines, keine Faszination, keine Kundenwünsche wurden geweckt. Jetzt hat er einen neuen Text, der genau ins vorgegebene Layout passt, alle Fotos berücksichtigt - und ein richtiger Werbetext ist nach den Regeln der Kunst:
- ungewöhnliche Headlines (Überschriften), die aufmerksam machen
- direkte Ansprache der potenziellen Kunden
- Emotionen der potenziellen Kunden werden angesprochen
- Das Eigentum der Kunden wird ebenso aufgewertet wie die technische Dienstleistung an diesem Eigentum.
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