Ziemlich schlaue Tipps fürs Referenz- und Reputationsmarketing und -management gibt meine Texterkollegin Alexandra Wittke auf die-textmanufaktur.de. Nach einer Studie vertrauen 46 % der befragten Internet-Benutzer vor allem Bewertungskommentaren in Textform, z. B. auf Google My Business. 29 % bevorzugen Bewertungssternchen oder -noten. Da es vielen Kunden auf Anhieb schwer fällt, Kommentare zu verfassen, empfiehlt die Kollegin, den Kunden konkrete W-Fragen zu stellen, wenn man sie um eine Bewertung bittet; zum Beispiel: Was hat Ihnen an unserer Zusammenarbeit gefallen? Welche Faktoren waren ausschlaggebend, unser Produkt zu wählen? Wie wurden Ihre Vorstellungen umgesetzt?
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Mittwoch, 3. Juni 2020
Dienstag, 18. Februar 2020
Die Marke AEG - ein Phänomen
Der Markenberater Stephan Pflanz betrachtet am Beispiel der Marke AEG, wie sich eine Marke vom Unternehmen und von konkreten Produkten lösen kann, und dass Markenimage und Markenidentität oft zwei verschiedene Dinge sind. business-wissen.de 13.2.2020
Montag, 23. November 2015
Sind Sie ein ungeselliges Unternehmen? Dann helfen Ihnen auch keine Social Media
Der Nestlé-Konzern hat beschlossen, die Internet-Kommunikation seiner Marke Nescafé komplett in das soziale Netzwerk Tumblr zu verlagern. So will man mit jugendlichen Zielgruppen in Kontakt kommen. Der amerikanische Webtexter Nick Usborne geht der Frage nach, ob es das wohl bringen wird. Dabei vergleicht er das Unternehmen mit einem 55-jährigen Mann, der plötzlich etwas an seinem Leben verändern will. Hier seine Gedanken auf Deutsch.
Donnerstag, 28. Mai 2015
Facebook-Seiten von Unternehmen können auch richtig gut sein
Die meisten Unternehmen missbrauchen Facebook und andere soziale Medien als Plattformen für ihre Werbespots - und wundern sich dann, dass sie mit ihren Kunden und Interessenten darüber nicht wirklich ins Gespräch kommen. Doch es gibt auch positive Beispiele von kleinen Unternehmen - wie ein vietnamesisches Restaurant in Berlin. Das sind die Erfolgsfaktoren:
Freitag, 18. Juli 2014
Geschichten erzählen als Management-Technik
Die Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz erzählen in ihrem Blog die Geschichte von einem mittelständischen Unternehmer, der es in seinem Unternehmen zur Sitte gemacht hat, dass Geschichten von praktischen Alltags-Heldentaten im Betrieb gesammelt und - auch als Video - publik gemacht werden. Wie die Geschichte eines Mitarbeiters, der, als ein Kunde über seinen leeren Handy-Akku und das fehlende Ladekabel geklagt hatte, einfach losgefahren war, um ein passendes Kabel zu besorgen. Solche Geschichten sind es, die Stolz auf das Unternehmen oder die Institution entstehen lassen, die man mitgestaltet.
Freitag, 2. August 2013
Münster probiert neues Logo und neuen Claim
Bielefelds Stadtrivalin Münster hat (oder hatte kurzzeitig) eine neue Bildmarke und einen neuen Slogan bzw. Claim: "Münster: Wissenschaft und Lebensart". Das Logo zeigt ein großes M, das aus allerlei blauen und grünen Symbolen zusammengesetzt ist: Molekülen, ein Fahrrad, ein Reagenzglas, ein Segelboot usw. Mehr auf slogans.de. Die Stadt weist darauf hin, dass sie kein neues Logo habe; das alte Logo mit der Rathausfassade bleibt erhalten, das neue tritt daneben. Allerdings ist das Neue auf muenster.de anscheinend nirgends zu finden. Laut Westfälischen Nachrichten vom 24.7.2013 ist es umstritten.
Freitag, 21. Oktober 2011
Werbebroschüren liest keiner? Und ob!
Die Texterin Doris Doppler nennt in business-wissen.de zehn Vorteile von Werbebroschüren (und widerlegt eindrucksvoll das Vorurteil, dass dieses Werbemedium hoffnungslos veraltet sei):
- Sie stellen ein Verkaufsgespräch nach.
- Sie vermitteln Echtheit.
- Sie sind nützlich für die Leser, z. B. durch Checklisten.
- Sie sind praktisch und überall sofort lesbar.
- Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und gestaltbar.
- Sie sind als Medium vertraut.
- Sie wirken, in Kombination mit einem persönlichen Anschreiben, persönlich.
- Sie bieten die Chance, visuell (z. B. mit Fotos) zu klotzen.
- Sie unterstützen Online-Kampagnen im Marketing-Mix.
- Sie können wie ein Geschenk wirken.
Freitag, 22. Juli 2011
Corporate Identity wird oft übertrieben
Die Unternehmensberaterin Tanja Laube skizziert in business-wissen.de "Sieben Schritte zur Markenpositionierung". Da kommt die ganze Corporate-Identity-Palette wieder mal zum Einsatz. Ich melde Zweifel an und stelle fest: In der Praxis führt "Corporate Identity" oft dazu, dass das Publikum bei Präsentationen einschläft, dass Werbematerialien ungelesen bleiben und wichtige Werbebotschaften von unwichtigen Logos und nichtssagenden Claims verdeckt werden.
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