Das Netzwerk für Unternehmen WIM hat im Juni
2016 in Kooperation mit der WEGE
mbH ein Open Panel "Zukunft der Arbeit - Mensch &
Digitalisierung für kleine Unternehmen" durchgeführt. Im Historischen
Saal in der Ravensberger Spinnerei zu Bielefeld. Ich war dabei. Ein Bildbericht auf wim-owl.de. Drei
persönliche Erkenntnisse:
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Freitag, 2. September 2016
Montag, 21. Dezember 2015
Ich wünsche mir eine Warum-nicht-Kultur (mein 100. Beitrag hier)
| Perkeo, porträtiert von Johann Georg Dathan. Bild: Wikimedia |
Freitag, 10. August 2012
Eine Software hilft gegen Kanzleideutsch
Kann man Kanzleideutsch mit einer Software bekämpfen? Ja, das geht. Viele
amtliche Mitteilungen quälen ihre Leserinnen und Leser mit
unübersichtlichen Schachtelsätzen, Passivkonstruktionen,
zusammengesetzten Substantiven, Adjektiv- und Genitiv-Häufungen. Das Programm
LinguLab erkennt die meisten Mängel solcher Texte. Mein Gastbeitrag auf Lingulab.de
Sonntag, 20. März 2011
Zeit für einen neuen Begriff: unternehmensnahe Industrien
In aller Munde ist ein merkwürdiger Doppelbegriff. Er lautet: "unternehmensnahe Dienstleistungen". Er soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die deutsche Wirtschaft zu mittlerweile 70% im Dienstleistungsbereich stattfindet, mit steigender Tendenz. Dazu hier ein paar Daten der Dienstleistungsoffensive Baden-Württemberg. Merkwürdig an dem Begriff ist, dass er so tut, als seien Dienstleistungs-Unternehmen keine richtigen Unternehmen. Unternehmen im Sinne dieses Begriffes sind stets Industrie-Unternehmen, in deren Peripherie sich Dienstleister als Zulieferer befinden. Doch wie steht es mit dem umgekehrten Fall?
Dienstag, 25. Januar 2011
10 Jahre Wikipedia: Programmierer kooperieren besser als Texter
Vor 10 Jahren, im Januar 2001, gründeten Jimmy Wales und Larry Sanger die Internet-Enzyklopädie Wikipedia (Geschichte der Wikipedia). Der Gedanke einer Internet-Enzyklopädie wurde angeblich erstmals 1993 von dem Informatiker und Bibliothekar Rick Gates diskutiert. Das Bearbeitungsprinzip eines Wiki, bei dem jeder Leser zugleich ein potenzieller Autor ist, entwickelte der Programmierer Ward Cunningham 1994. Es diente Programmierern dazu, ihre Programm-Entwürfe zu dokumentieren.
Die Wikipedia ist das größte Textprojekt aller Zeiten, an dem ich seit 2004 als Wikipedianer mitarbeite. Leider muss ich zur Schande meines Berufsstandes, der Texter und Schriftsteller, hier feststellen, dass dieses Projekt nicht von Textern, sondern von Informatikern und Programmierern erfunden und entwickelt wurde. Und das ist, so scheint mir, kein Zufall.
Die Wikipedia ist das größte Textprojekt aller Zeiten, an dem ich seit 2004 als Wikipedianer mitarbeite. Leider muss ich zur Schande meines Berufsstandes, der Texter und Schriftsteller, hier feststellen, dass dieses Projekt nicht von Textern, sondern von Informatikern und Programmierern erfunden und entwickelt wurde. Und das ist, so scheint mir, kein Zufall.
Freitag, 2. Oktober 2009
Schlüsselwort-Effekte bei Tests vermeiden
Der Usability-Spezialist Jakob Nielsen hat ein schönes Beispiel für die Macht der Worte gefunden: Beim sog. Card Sorting (Kartensortieren), einem Testverfahren für die Planung von Informationsarchitekturen, kommt es oft zu verzerrten Ergebnissen, weil sich die Teilnehmer beim Ordnen der Karten an die vorgegebenen Schlüsselworte halten und gleiche Worte aufeinander legen. Dadurch entsteht oft ein Votum für eine bestimmte Informationsarchitektur, das nicht auf dem mentalen Modell des Teilnehmers beruht, sondern auf der Vorgabe des Testers. Um solche Effekte zu vermeiden, muss man den Teilnehmern das Einordnen der Karten bewusst erschweren, indem man Synonyme verwendet oder Formulierungen, die ihre Struktur wechseln.
Hier die deutsche Übersetzung der Alertbox-Kolumne (die von mir stammt).
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