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Freitag, 2. September 2016

Zukunft der Arbeit: Open Panel des Netzwerks WIM

Das Netzwerk für Unternehmen WIM hat im Juni 2016 in Kooperation mit der WEGE mbH ein Open Panel "Zukunft der Arbeit - Mensch & Digitalisierung für kleine Unternehmen" durchgeführt. Im Historischen Saal in der Ravensberger Spinnerei zu Bielefeld. Ich war dabei. Ein Bildbericht auf wim-owl.de. Drei persönliche Erkenntnisse:

Samstag, 4. Januar 2014

Hilfreiche Untersuchung zur App-Ökonomie (App Economy)

Die amerikanischen App-Forscher von Flurry haben 2012 die App-Kategorien des Apple-App-Store in vier Quadranten eingeteilt, je nachdem wie oft und wie lange sie genutzt werden. Danach sollte sich das jeweilige Finanzierungsmodell ausrichten.

Freitag, 25. Januar 2013

Warum „Herzlich willkommen“ im Internet doof ist

Startseiten, die mit „Herzlich willkommen“ anfangen, sind fehl am Platze und nerven die meisten Besucher, weil sie deren Zeit verschwenden. Warum ist das so?
Die Besucher und Interessenten kommen nicht vorbei, um Ihnen einen guten Tag zu wünschen. Die Besucher sind gerade nicht bei einem Spaziergang durch die Stadt, sondern sie kommen mit einer konkreten Frage bei Ihnen herein.

Montag, 4. Juni 2012

Der Texter und die Textmaschine – Protokoll einer Begegnung

Die Stuttgarter Unternehmen LinguLab bietet eine von Linguisten entwickelte Software an, die Texte automatisch daraufhin testet, ob sie  benutzerfreundliche Webtexte sind. Was dahinter steckt, wollte ich als Webtexter wissen. Kann die Software nicht etwa ersetzen? Pfuscht sie mir ins Handwerk? Oder kann ich sie selber für mein Geschäft einsetzen?
Als professioneller Webtexter bin ich natürlich davon überzeugt , dass meine individuelle Dienstleistung unentbehrlich ist. Und war entsprechend skeptisch gegenüber LinguLab. Als aktiver Mitstreiter des Texterverbandes fühlte ich mich verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich meldete mich also im März 2012 als pro Benutzer bei www.Lingulab.de an. Die Anmeldeprozedur war unübersichtlich und ließ die Frage ungeklärt, ob ich mich für sieben oder 30 Tage kostenlos angemeldet hatte. Egal! Dafür ist die Benutzung der Programmoberfläche intuitiv und schnell zu erlernen.

Sonntag, 15. April 2012

OK, der Neffe Ihrer Nachbarin kann Internet...

Die Lemgoer Internet-Agentur Webprofi OWL präsentierte ihre Dienstleistungen mit neuen Webtexten von korffTEXT. Geschäftsführer Matthias Teine schrieb am 6.4.2012: "Mein Bruder und ich haben die Texte ausführlich gelesen. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit und würden die Texte, wie zuletzt vorgestellt, gerne übernehmen.. Wir danken Ihnen für die Arbeit und werden bei weiterem Bedarf gerne auf Sie zurückkommen."

Dienstag, 14. Juni 2011

6 Thesen, über die man bald in Bielefeld spricht

  1. Falsch: Ihr Firmenporträt am Anfang der PPT-Präsentation.
    An den Anfang gehört eine Nachricht, eine These oder eine Frage.
  2. Falsch: PPT-Folien auf Papier ans Publikum herausgeben.
    Verteilen Sie stattdessen einen gedruckten Fachbeitrag.
  3. Doch, Internet-Besucher wollen lesen.
    Sie lesen lange Wikipedia-Artikel und suchen Infos, Geschichten und Bilder über Produkte.
  4. Kanzleideutsch in Geschäftsbriefen ist schlechter Service.
    Schreiben Sie so, wie man spricht! Schreiben Sie Verben!
  5. Wir können sehr wohl davon leben, uns gegenseitig die Haare zu schneiden.
    Es gibt einen Wohlstand ohne Stahl und Beton.
  6. Zum autofreien Sonntag Bielefeld-Herford kommen 50.000.
    Nutzen Sie Ihre Chance am 25. September 2011!

Dienstag, 25. Januar 2011

10 Jahre Wikipedia: Programmierer kooperieren besser als Texter

Vor 10 Jahren, im Januar 2001, gründeten Jimmy Wales und Larry Sanger die Internet-Enzyklopädie Wikipedia (Geschichte der Wikipedia). Der Gedanke einer Internet-Enzyklopädie wurde angeblich erstmals 1993 von dem Informatiker und Bibliothekar Rick Gates diskutiert. Das Bearbeitungsprinzip eines Wiki, bei dem jeder Leser zugleich ein potenzieller Autor ist, entwickelte der Programmierer Ward Cunningham 1994. Es diente Programmierern dazu, ihre Programm-Entwürfe zu dokumentieren.

Die Wikipedia ist das größte Textprojekt aller Zeiten, an dem ich seit 2004 als Wikipedianer mitarbeite. Leider muss ich zur Schande meines Berufsstandes, der Texter und Schriftsteller, hier feststellen, dass dieses Projekt nicht von Textern, sondern von Informatikern und Programmierern erfunden und entwickelt wurde. Und das ist, so scheint mir, kein Zufall.

Montag, 13. September 2010

Wir lesen noch - und sei es im Internet

Jens Jessen kritisierte in der ZEIT (23.7.2010) die üblichen kulturpessimistischen Meldungen über den angeblichen Niedergang der Schriftkultur. Sie übersehen meist, dass die Leute auch im Internet vor allem eines tun: Texte lesen. Jessen, bezogen z. B. auf YouTube-, flickr-Kommentare:
Im Internet läuft, neben anderem, auch ein großer Transmissionsriemen, der unablässig Bilder und Töne in Texte übersetzt.

Mittwoch, 14. Juli 2010

72% der Deutschen online, immer mehr Senioren

Die aktuellen Zahlen zur Internetnutzung der verschiedenen Altersgruppen:

  • Deutsche insgesamt: 72%
  • 14-29jährige: 96%
  • 30-49jährige: 87%
  • 50-59jährige: 72% (79% der Männer, 64% der Frauen)
  • 60-69jährige: 54%
  • 70jährige und älter: 23%
Dabei holen die Senioren am schnellsten auf.
Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2010, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Nach ibusiness 9.7.2010. Den kompletten ibusiness-Artikel mit Chart gibt es bei mir.

Freitag, 9. Oktober 2009

Gute Werbung: "I shame me so for my English"


Die Berlitz-Sprachenschulen warben im Sommer 2009 für Englisch-Sprachkurse mit Plakaten, Anzeigen und Internet-Bannern; darauf das Bild eines Mädchens, das sein Gesicht hinter der hoch gezogenen roten Bluse verdeckt und sagt: „I shame me so for my English.“

Samstag, 20. Juni 2009

Die besten Internet-Headlines der Welt

hat BBC News, nach Einschätzung des usamischen Usability-Experten Jakob Nielsen. Sie
  • sind unglaublich kurz,
  • haben eine gute Informationsfährte (d.h.sie fassen den Inhalt des verlinkten Artikels so zusammen, dass man sofort merkt, worum es dort geht),
  • beginnen stets mit einem inhaltsreichen Wort,
  • sind auch außerhalb des Kontextes verständlich.
Eine interessante Analyse. Die BBC-Headlines sind zur Nachahmung dringend empfohlen, wenn es z. B. um Firmen-News geht!