Ziemlich schlaue Tipps fürs Referenz- und Reputationsmarketing und -management gibt meine Texterkollegin Alexandra Wittke auf die-textmanufaktur.de. Nach einer Studie vertrauen 46 % der befragten Internet-Benutzer vor allem Bewertungskommentaren in Textform, z. B. auf Google My Business. 29 % bevorzugen Bewertungssternchen oder -noten. Da es vielen Kunden auf Anhieb schwer fällt, Kommentare zu verfassen, empfiehlt die Kollegin, den Kunden konkrete W-Fragen zu stellen, wenn man sie um eine Bewertung bittet; zum Beispiel: Was hat Ihnen an unserer Zusammenarbeit gefallen? Welche Faktoren waren ausschlaggebend, unser Produkt zu wählen? Wie wurden Ihre Vorstellungen umgesetzt?
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Mittwoch, 3. Juni 2020
Freitag, 15. März 2019
Kritischer Satzbau: Zeitungen verschachteln ihre Überschriften
Beispiel Neue Westfälische, 13.3.2019 (Lokalteil Herford): "Bürgerinitiative argumentiert gegen Stadtverwaltung / Straßenausbaubeiträge: Bau- und Umweltausschuss beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 21. März, mit diesem Thema." Länger und unübersichtlicher geht es kaum. Vorangestellte Schlüsselworte richten mehr Schaden an als Nutzen.
Freitag, 4. Februar 2011
5 Tipps für E-Mail-Betreffzeilen
Catherine Kimmle hat für ihren Marketing-Shop-Blog recherchiert, welche Betreffzeilen von Werbe-E-Mails und Newsletters am ehesten dazu führen, dass die E-Mails geöffnet werden: Spitzenreiter sind Sonderangebote und Gratisangebote. Daraus hat sie fünf Tipps für gelungene Betreffzeilen abgeleitet:
- Fasse dich kurz!
- die richtigen Worte
- Mehrwert aufzeigen
- Personalisieren
- Varianten testen
Donnerstag, 3. Februar 2011
Kurztexte im Internet, in Formularen - klein, aber wichtig
Mein Kollege Jens Jacobsen hat in seinem Newsletter benutzerfreun.de zusammengetragen, welch ungemein große Wirkung unscheinbare Kurztexte auf Webseiten, in Formularen und Transaktions-E-Mails entfalten können. Immer wieder erstaunlich zu sehen, wie sehr ein einzelner kleiner Satz darüber entscheiden kann, ob ein Kunde sauer wird oder erfreut. Ein wichtiger Baustein im Service-Design.
Dienstag, 13. Oktober 2009
E-Mail-Betreff: Von Amazon lernen
Amazon ist einer der erfolgreichsten E-Mail-Verkäufer. Der amerikanische E-Mail-Marketing-Spezialist Mark Brownlow analysierte im Sommer 2009 die Betreffzeilen von 187 E-Mail-Newsletter von Amazon.com, Amazon.co.uk und Amazon.de. Seine wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Länge der Betreffzeilen variierte stark; die meisten waren zwischen 39 und 52 Zeichen lang, manche aber auch über 100 Zeichen. Individualisierte Buchempfehlungen erfordern meist längere Betreffzeilen.
- Auch Amazon hat noch keine Lösung dafür gefunden, dass manche Buchtitel unter dem Autor und manche unter dem Titel bekannter sind, also manchmal der Autor und manchmal der Titel vorne stehen sollte, um zu verhindern, dass das Wichtigste hinten abgeschnitten wird. Da müssen die Programmierer der CRM-Systeme offenbar noch dran arbeiten.
- Amazon fügt nur selten den Namen des Adressaten in die Betreffzeile ein (Amazon.de häufiger als Amazon.com und Amazon.co.uk).
- Amazon.com stellt den Markennamen stets an den Anfang der Betreffzeile; Amazon.co.uk stellt ihn meist ans Ende; Amazon.de setzt ihn meist gar nicht in die Betreffzeile. Darin spiegelt sich möglicherweise die größere Bedeutung des Markennamens in Usa.
- Amazon wirbt in den Betreffzeilen häufig mit Rabatten, und zwar mit großen Rabatten, wenn ein breites Angebot beworben wird, mit kleinen Rabatten, wenn ein individualisiertes Buch-Angebot beworben wird.
- Was steht vorne? Amazon.com stellt stets den Markennamen voran und nennt an zweiter Stelle am häufigsten Rabatte. Amazon.co.uk stellt am häufigsten Rabatte voran, am zweithäufigsten den Markennamen. Amazon.de stellt am häufigsten die Worte »Jetzt neu:« voran. Darin spiegeln sich wahrscheinlich unterschiedliche Prioritäten des jeweiligen Zielpublikums.
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