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Montag, 21. Dezember 2015

Ich wünsche mir eine Warum-nicht-Kultur (mein 100. Beitrag hier)


Perkeo, porträtiert von Johann Georg Dathan. Bild: Wikimedia
Weihnachtszeit, Wunschzettelzeit! In Alt-Heidelberg gibt es eine große Traditionsgaststätte in einem Fachwerkhaus, die heißt Perkeo. Sie ist nach einem Heidelberger Hofnarr aus dem 18. Jahrhundert benannt, den man Perkeo nannte – weil dieser lebensfrohe Säufer die Frage, ob er das Große Fass im Heidelberger Schloss leertrinken könne, mit der italienischen Gegenfrage »Perché ‘o?« (eigentlich perché no) zu beantworten pflegte: »Warum nicht?« Ich will hier natürlich nicht dem Suff huldigen, aber einer Haltung, die neuen Vorschlägen (ja sogar den allseits gefürchteten Verbesserungsvorschlägen) mit einem offenen »Warum nicht?« begegnet: Ja, warum nicht mal ausprobieren?

Donnerstag, 11. Juli 2013

Datenkraken greifen oft ins Klo

Jens Berger machte einen Selbstversuch und überprüfte die Surf- und Interessenprofile, die Google und Facebook über ihn angelegt haben. Ergebnis: ziemlich dünn, was die von ihm "wissen", und die Hälfte davon ist auch noch falsch. Nur die geographischen Daten, die sein Smartphone abgibt und die offenbar gelegentlich von Facebook gespeichert werden, sind dem Autor etwas unheimlich. Google und Facebook verkaufen ihren Werbekunden also "zielgruppenspezifische" Werbeplätze, die gar nicht passen. In den Nachdenkseiten beschreibt Berger, wie man an die Profile dran kommt und wie man die Gefahr - wenn es denn überhaupt eine ist - weiter verkleinern kann.