Auf der Kongressmesse "Mehr Erfolg im Mittelstand (MEiM)" im April 2011 in Bielefeld war die Wirtschafts-Initiative Mikrounternehmen OWL (WIM e. G.) mit einem Stand vertreten. Die WIM-Werbepostkarte mit dem Erdmännchen-Motiv und dem Spruch "Gemeinsam sind wir unwiderstehlich" habe ich gemeinsam mit Martina Stille (der plan) und Michael Schwarzbach konzipiert. Am WIM-Stand überraschte ich die Besucher mit "6 Thesen, über die man bald in Bielefeld spricht".
Mittwoch, 6. April 2011
Sonntag, 20. März 2011
Zeit für einen neuen Begriff: unternehmensnahe Industrien
In aller Munde ist ein merkwürdiger Doppelbegriff. Er lautet: "unternehmensnahe Dienstleistungen". Er soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die deutsche Wirtschaft zu mittlerweile 70% im Dienstleistungsbereich stattfindet, mit steigender Tendenz. Dazu hier ein paar Daten der Dienstleistungsoffensive Baden-Württemberg. Merkwürdig an dem Begriff ist, dass er so tut, als seien Dienstleistungs-Unternehmen keine richtigen Unternehmen. Unternehmen im Sinne dieses Begriffes sind stets Industrie-Unternehmen, in deren Peripherie sich Dienstleister als Zulieferer befinden. Doch wie steht es mit dem umgekehrten Fall?
Dienstag, 15. März 2011
Gute Zeiten für gute Webtexte
Das sog. Google-Farmer-Update schlägt derzeit Wellen in der amerikanischen und deutschen SEO-Szene (SEO = Suchmaschinen-Optimierer). Der SEO-Marketing-Blog kommt zu dem Schluss: Google bestraft (derzeit erst in Usa) gezielt sog. Content-Farmen, also Websites mit zusammenkopierten Inhalten, die nur dazu dienen, Google-Anfragen abzufangen. Und Google belohnt Websites mit hochwertigen, selbst geschriebenen Texten, die wirklich die Fragen der Suchenden beantworten. Also gute Webtexte.
Ich zitiere den Autor zu den praktischen Konsequenzen:
Natürlich zahlt es sich aus, viel Zeit in die Recherche, das Verfassen und Redigieren von Texten zu investieren... ja, es gibt x Möglichkeiten, hochqualitative Inhalte erstellen zu lassen. Die bekannteste dürfte ein eigener Texter sein, der sich regelmäßig um hochwertigen Content bemüht. Gerade Freiberufler können in diesem Bereich auch optimal eingebunden werden... Spätestens seit sich in den meisten Köpfen verankert hat, dass Texte mit den häufigsten Suchanfragen matchen sollten (steht so übrigens auch schon seit Jahren in den Google Webmaster Guidelines), sollte man sich aber auch vor Augen führen, dass man – wenn das Know-How hierfür inhouse nicht vorhanden ist – eben auch einen Profi für die Texterstellung ins Boot holen muss.
Freitag, 18. Februar 2011
Vorsicht beim Aktualisieren von Online-Shops!
Schon viele sog. Relaunches (Aktualisierungen) von Online-Shops, die über Jahre einen Kundenstamm aufgebaut hatten, haben in die Katastrophe geführt: drastische Einbrüche bei der Konversionsrate (dem Anteil der Besucher, die am Ende etwas bestellen). Über solche Beispiele berichtet Matthias Henrici von Web Arts im Portal iBusiness.
Ursachen sind:
Samstag, 12. Februar 2011
Sei kein Mubarak! Freiheit für die Kunden!
Die Kunden-Untreue-Karte: Die Business-Querdenker Förster & Kreuz stellen den Londoner Cafetier Gwilym Davies vor, der die millionenfach abgelutschte Idee der Kunden-Treuekarte genial umgedreht hat: Wer bei acht verschiedenen Wettbewerbern einen Kaffee getrunken und sich einen Stempel geholt hat, bekommt den neunten Kaffee bei Davies umsonst. So merken sie am Ende, dass der Kaffee bei Davies eben doch am besten schmeckt.
Den Mut des Cafetiers wünsche ich meinen Website-Kunden! Ich predige seit Jahren: Lasst die Leute aus eurer Website gehen, wann sie wollen! Lasst sie externe Links im gleichen Fenster oder Tab öffnen, wie sie wollen. Sie tun es ja ohnehin. Lasst sie eure Services und Preise mit dem Wettbewerb vergleichen. Sie tun es ja ohnehin. Erleichtert euren Kunden das Leben, anstatt es ihnen zu erschweren. Wer glaubt, er könne seine Kunden weiterhin behindern oder herumkommandieren, muss schon ein Stromkonzern sein. In allen anderen Fällen ist er schief gewickelt.
Freitag, 4. Februar 2011
5 Tipps für E-Mail-Betreffzeilen
Catherine Kimmle hat für ihren Marketing-Shop-Blog recherchiert, welche Betreffzeilen von Werbe-E-Mails und Newsletters am ehesten dazu führen, dass die E-Mails geöffnet werden: Spitzenreiter sind Sonderangebote und Gratisangebote. Daraus hat sie fünf Tipps für gelungene Betreffzeilen abgeleitet:
- Fasse dich kurz!
- die richtigen Worte
- Mehrwert aufzeigen
- Personalisieren
- Varianten testen
Donnerstag, 3. Februar 2011
Lügen mit Zahlen - ein Buch macht Karriere
Es wird Zeit für ein bisschen Eigenlob! Das Buch "Lügen mit Zahlen - Wie wir mit Statistiken manipuliert werden" von Gerd Bosbach und mir ist am 24. Januar 2011 erschienen und wurde sogleich in der WELT, der Frankfurter Rundschau, der Berliner Zeitung, im Kölner Stadt-Anzeiger und bei WDR 3 Resonanzen besprochen und gelobt: als Beitrag zur Aufklärung und als erstaunliches Beispiel dafür, wie man ein Horrorthema wie Statistik selbst für "mathematische Blindfische" (Annette Hager) spannend, witzig und verständlich aufarbeiten kann. Aktuelle Meldungen zum Buch gibt es bei Twitter.
Kurztexte im Internet, in Formularen - klein, aber wichtig
Mein Kollege Jens Jacobsen hat in seinem Newsletter benutzerfreun.de zusammengetragen, welch ungemein große Wirkung unscheinbare Kurztexte auf Webseiten, in Formularen und Transaktions-E-Mails entfalten können. Immer wieder erstaunlich zu sehen, wie sehr ein einzelner kleiner Satz darüber entscheiden kann, ob ein Kunde sauer wird oder erfreut. Ein wichtiger Baustein im Service-Design.
Dienstag, 25. Januar 2011
10 Jahre Wikipedia: Programmierer kooperieren besser als Texter
Vor 10 Jahren, im Januar 2001, gründeten Jimmy Wales und Larry Sanger die Internet-Enzyklopädie Wikipedia (Geschichte der Wikipedia). Der Gedanke einer Internet-Enzyklopädie wurde angeblich erstmals 1993 von dem Informatiker und Bibliothekar Rick Gates diskutiert. Das Bearbeitungsprinzip eines Wiki, bei dem jeder Leser zugleich ein potenzieller Autor ist, entwickelte der Programmierer Ward Cunningham 1994. Es diente Programmierern dazu, ihre Programm-Entwürfe zu dokumentieren.
Die Wikipedia ist das größte Textprojekt aller Zeiten, an dem ich seit 2004 als Wikipedianer mitarbeite. Leider muss ich zur Schande meines Berufsstandes, der Texter und Schriftsteller, hier feststellen, dass dieses Projekt nicht von Textern, sondern von Informatikern und Programmierern erfunden und entwickelt wurde. Und das ist, so scheint mir, kein Zufall.
Die Wikipedia ist das größte Textprojekt aller Zeiten, an dem ich seit 2004 als Wikipedianer mitarbeite. Leider muss ich zur Schande meines Berufsstandes, der Texter und Schriftsteller, hier feststellen, dass dieses Projekt nicht von Textern, sondern von Informatikern und Programmierern erfunden und entwickelt wurde. Und das ist, so scheint mir, kein Zufall.
Montag, 24. Januar 2011
Das Buch "Lügen mit Zahlen" in Presse, Funk und Fernsehen
Bei Heyne in München erschien das Buch »Lügen mit Zahlen. Wie wir mit Statistiken manipuliert werden« von Prof. Dr. Gerd Bosbach und mir. Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten (u.a. Berliner Zeitung, Die Welt, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger, MDR, RBB, WDR 3). Interviews mit mir erschienen u. a. in W&V Nr. 6 (10.2.2011), S. 47 und Telepolis 20.4.2011. Korfftext erstellte gemeinsam mit der Agentur montale eine Website mit Zahlenblog zum Buch.
Dienstag, 18. Januar 2011
Bildmotive zum Thema Netzwerk
Endlich mal was anderes als Händedrucke und Spinnennetze:
Die Bildagentur Photocase hat im Januar 2011 einen Leuchtkasten zum Allerweltsthema Netzwerk zusammengestellt - mit einigen interessanten Ideen.
Und auch die Sammlung zum Allerweltsthema Reisen ist spannend anzuschauen.
Die Bildagentur Photocase hat im Januar 2011 einen Leuchtkasten zum Allerweltsthema Netzwerk zusammengestellt - mit einigen interessanten Ideen.
Und auch die Sammlung zum Allerweltsthema Reisen ist spannend anzuschauen.
Montag, 6. Dezember 2010
Senioren zahlen prompt
Der Karlsruher Malermeister Werner Deck hat sich auf ältere Kunden spezialisiert, weil die in der Regel die Rechnung prompt bezahlen. Und er hat sich allerlei hübsche, effiziente Kleinigkeiten einfallen lassen, um seinen Kunden im Gedächtnis zu bleiben und von ihnen weiterempfohlen zu werden. Außerdem verschickt er wirksame Werbebriefe, macht wirksame Anzeigenwerbung, twittert und bloggt. Das erzählt er im Interview mit den Marketingberatern Förster & Kreuz.
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